{"id":1399,"date":"2015-08-11T11:27:38","date_gmt":"2015-08-11T11:27:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.abenteuerwelt-napf.ch\/?p=1399"},"modified":"2016-11-07T16:43:11","modified_gmt":"2016-11-07T15:43:11","slug":"gold","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/abenteuerwelt-napf.ch\/en\/gold\/","title":{"rendered":"Gold"},"content":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">Sorry, this entry is only available in <a href=\"https:\/\/abenteuerwelt-napf.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1399\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">German<\/a>. For the sake of viewer convenience, the content is shown below in the alternative language. You may click the link to switch the active language.<\/p><p>[et_pb_section admin_label=&#8221;section&#8221;][et_pb_row admin_label=&#8221;row&#8221;][et_pb_column type=&#8221;4_4&#8243;][et_pb_text admin_label=&#8221;Text&#8221;]<\/p>\n<p><strong>Lagerst\u00e4tten<\/strong><br \/>\nVor ca. 4,5 Milliarden Jahren als unser Sonnensystem und die Erde aus Sternenstaub entstanden war das Gold bereits vorhanden. Nun konnte sich durch Vulkanische, Geologische und Chemische Prozesse Gold in der Erdkruste Anreichern und sogenannte Lagerst\u00e4tten bilden.<br \/>\nDabei spielen zum Teil Hydrothermale Vorg\u00e4nge eine Rolle bei der w\u00e4sserige L\u00f6sungen ins Gestein eindringen Gold und andere Mineralien l\u00f6sen und bei gewisser S\u00e4ttigung, Druck und Temperatur wieder ausf\u00e4llen, was zu sehr sch\u00f6nen Goldformen wie Adern, Bleche und Dr\u00e4hte f\u00fchren kann. Lagerst\u00e4ttenkunde wird kontrovers diskutiert und ist Gegenstand zahlreicher Forschungsprojekte und wird auch in Zukunft noch mit \u00dcberraschungen aufwarten.<br \/>\n<strong>Prim\u00e4re Lagerst\u00e4tte<\/strong><br \/>\nNat\u00fcrliche Goldanreicherung die am Entstehungsort abgebaut wird. Das Gold ist oft von blosem Auge nicht zu erkennen und wird mit Chemikalien gel\u00f6st. Der Abbau wird im Tag- oder Bergbau betrieben.<br \/>\n<strong>Sekund\u00e4re Lagerst\u00e4tte<\/strong><br \/>\nBei der Erosion von Gebirgen kann Gold mit dem Geschiebe in B\u00e4chen und Fl\u00fcssen bis ins Mittelland transportiert werden und dort in Kiesb\u00e4nken Abgelagert werden. An Stellen an denen sich vermehrt Gold im Kies anreichert sprechen wir von einer Goldseife. Gold ist so weich dass es bei seinem Transport im Bach immer kleiner und flacher geschlagen wird und gleichzeitig von Verunreinigungen befreit wird. Je weiter von der prim\u00e4ren Lagerst\u00e4tte entfernt desto kleiner und reiner. Die typischen Napfgoldflitter entstehen.<\/p>\n<p><strong>Einige Zahlen zum Gold<\/strong> die jedoch mit Vorsicht zu geniessen sind, da auch Zentralbanken wenn`s ums Gold geht gerne ein bisschen bluffen! Weltweit wurden bis 2013<br \/>\n177 200 Tonnen Gold gef\u00f6rdert die sich wie folgt aufteilen<br \/>\n48,2% Schmuck<br \/>\n20,4% Anlagegold wie Barren M\u00fcnzen und Goldvreneli<br \/>\n17,2% werden von den Zentralbanken gehalten?<br \/>\n14,2% \u00fcbriges wie Elektronik, Industrie, Kunst<br \/>\nAll dieses Gold in einen W\u00fcrfel gepackt erg\u00e4be eine Kantenl\u00e4nge von ca. 20,9 Meter. Am meisten Gold in Privatbesitz h\u00e4lt Indien mit gesch\u00e4tzten 18 000 t. Am meisten Gold besitzt:<br \/>\nUSA 8133,5 t<br \/>\nDeutschland 3384,2 t<br \/>\nItalien 2451,8 t<br \/>\nIWF 2814 t<br \/>\nFrankreich 2435,4 t<br \/>\nRussland 1207,7<br \/>\nChina 1054 t<br \/>\nSchweiz 1040 t<\/p>\n<p>F\u00fcr eine Unze(31,1gramm) Gold wird durchschnittlich 38 Stunden gearbeitet und dabei werden 1400 Liter Wasser verunreinigt. Die Dichte betr\u00e4gt 19,32 und der Schmelzpunkt Liegt bei 1064,43*Celsius. Die Reinheit von Gold wird in Karat angegeben. 24 Karat bezeichnet reines Gold. Bei Edelsteinen wird das Gewicht in Karat gemessen. 1 Karat=0,2 Gramm. Gold kommt in der Natur nie rein vor, es ist immer mit anderen Metallen vermischt. Auch f\u00fcr die industrielle und Schmuck Verarbeitung wird es meistens mit anderen Metallen legiert was ihm andere Farben und Eigenschaften verleiht.<br \/>\nSpekulation<br \/>\nIm Weltweiten Goldhandel der manchmal seltsame Bl\u00fcten treibt wird nicht nur mit realem Gold gehandelt. Auf eine Unze Gold werden 100 Unzen Anrechtsscheine gehandelt.<\/p>\n<p><strong>Elektronik\/Industrie\/Technik<\/strong><br \/>\nAls nicht oxidierendes Metall mit guter elektrischer Leitf\u00e4higkeit findet Gold in vielen elektrischen Ger\u00e4ten z.B Handys und Computer Verwendung. Silber bleibt der beste elektrische Leiter G= 63, dicht gefolgt von Kupfer G=60, Gold G=46, Eisen G=10. Geplant im Oktober 2018 wird das James Webb Weltraumteleskop in seine Umlaufbahn gebracht. Sein 6,5 Meter Spiegel aus Beryllium ist mit 48,25 Gramm Gold beschichtet. Gold absorbiert blaues Licht, reflektiert aber gelbes und rotes. Die 144 00 Fensterscheiben des 1979 fertiggestellten Royal Bank Plaza in Toronto (Kanada) sind mit 2500 Unzen 24 Kar\u00e4tigem Gold zwecks W\u00e4rmed\u00e4mmung beschichtet. Eine kreative M\u00f6glichkeit Banken mit mehr Eigenkapital auszur\u00fcsten!<br \/>\n<strong>Schmuck<\/strong><br \/>\nGold ist und bleibt das beliebteste Schmuckmetall. Was sicher mit dem Glanz und seiner Farbe und dem Gewicht zu tun hat. Gold wird zu Schmuckzwecken immer mit anderen Metallen legiert wie z.B Silber, Kupfer, Palladium, Platin und Nickel was zu verschiedenen Farben und Materialeigenschaften wie mehr H\u00e4rte f\u00fchrt. Gelbgold, Rotgold, Gr\u00fcngold, Weissgold, sind die g\u00e4ngigen Handelsbezeichnungen f\u00fcr Schmuckgold. Karat bezeichnet den Goldgehalt, 24 Karat= 999.9 Feingehalt bedeutet reines Gold. 18 Karat= 750 Feinheit bedeutet mit 25% Fremdmetall legiert.<br \/>\n<strong>Geschichte<\/strong><br \/>\nMit ziemlicher Sicherheit vermag heute niemand mehr genau sagen, wer der erste Goldw\u00e4scher in der Schweiz war, und wo er das erste Gold fand. Den der Keltischen Kultur zugerechneten Helvetier, die im 1 Jahrhundert v.Ch das Mittelland besiedelten wird vom griechischen Historiker Poseidonis Friedfertigkeit und Goldreichtum nachgesagt. Da uns die Helvetier selber keinerlei schriftlichen Aufzeichnungen zur\u00fcck liessen, bleibt ungewiss aus welchen Quellen sie ihr Gold bezogen. Ob vor den Kelten schon Gold gesucht wurde bleibt ungewiss. Gibt es in Europa doch H\u00f6hlenmalereien die auf 40 000 Jahre gesch\u00e4tzt werden. Seit den R\u00f6mern findet man immer wieder Hinweise und Berichte \u00fcber Goldw\u00e4scher und Bergbau. Mienen wurden gegraben und mit grossem Aufwand wurden doch einige Hundert Kilo Gold abgebaut und zum Teil in Goldvreneli und Dukaten verarbeitet. Vermutlich waren es die finanziell nicht so gut beschenkten, Gl\u00fccksritter und Abenteurer die es \u00fcber die Jahrtausende immer wieder an die B\u00e4che und Fl\u00fcsse zog, in der Hoffnung auf ein wenig Gl\u00fcck. In Krisen und Notzeiten zog es vermehrt Golder an die Fl\u00fcsse, die sich so Zubrot verdienten. Zum Teil Abenteuerliche Ideen zum Professionellen Goldabbau finden den Weg bis in die heutige Zeit. Zusammenfassend kann gesagt werden dass die Schweiz auf eine Interessante Goldgeschichte zur\u00fcckblicken kann, aber s\u00e4mtliche Abbauversuche wurden wieder Eingestellt, weil die Vorkommen bald Ausgebeutet waren, \u00d6kologisch nicht vertretbar waren oder weil schlicht Unrentabel. Abenteurer und Hobby Goldw\u00e4scher pr\u00e4gen das heutige Bild der Schweizer Goldw\u00e4scherei. Nat\u00fcrlich gibt\u2019s auch einen Verein dazu, mehrere Hundert Mitglieder z\u00e4hlt die Schweizerische Goldw\u00e4schervereinigung (SGV).<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sorry, this entry is only available in German. For the sake of viewer convenience, the content is shown below in the alternative language. 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Der Abbau wird im Tag- oder Bergbau betrieben.<br \/> <strong>Sekund\u00e4re Lagerst\u00e4tte<\/strong><br \/> Bei der Erosion von Gebirgen kann Gold mit dem Geschiebe in B\u00e4chen und Fl\u00fcssen bis ins Mittelland transportiert werden und dort in Kiesb\u00e4nken Abgelagert werden. An Stellen an denen sich vermehrt Gold im Kies anreichert sprechen wir von einer Goldseife. Gold ist so weich dass es bei seinem Transport im Bach immer kleiner und flacher geschlagen wird und gleichzeitig von Verunreinigungen befreit wird. Je weiter von der prim\u00e4ren Lagerst\u00e4tte entfernt desto kleiner und reiner. Die typischen Napfgoldflitter entstehen.<\/p><p><strong>Einige Zahlen zum Gold<\/strong> die jedoch mit Vorsicht zu geniessen sind, da auch Zentralbanken wenn`s ums Gold geht gerne ein bisschen bluffen! Weltweit wurden bis 2013<br \/> 177 200 Tonnen Gold gef\u00f6rdert die sich wie folgt aufteilen<br \/> 48,2% Schmuck<br \/> 20,4% Anlagegold wie Barren M\u00fcnzen und Goldvreneli<br \/> 17,2% werden von den Zentralbanken gehalten?<br \/> 14,2% \u00fcbriges wie Elektronik, Industrie, Kunst<br \/> All dieses Gold in einen W\u00fcrfel gepackt erg\u00e4be eine Kantenl\u00e4nge von ca. 20,9 Meter. Am meisten Gold in Privatbesitz h\u00e4lt Indien mit gesch\u00e4tzten 18 000 t. Am meisten Gold besitzt:<br \/> USA 8133,5 t<br \/> Deutschland 3384,2 t<br \/> Italien 2451,8 t<br \/> IWF 2814 t<br \/> Frankreich 2435,4 t<br \/> Russland 1207,7<br \/> China 1054 t<br \/> Schweiz 1040 t<\/p><p>F\u00fcr eine Unze(31,1gramm) Gold wird durchschnittlich 38 Stunden gearbeitet und dabei werden 1400 Liter Wasser verunreinigt. Die Dichte betr\u00e4gt 19,32 und der Schmelzpunkt Liegt bei 1064,43*Celsius. Die Reinheit von Gold wird in Karat angegeben. 24 Karat bezeichnet reines Gold. Bei Edelsteinen wird das Gewicht in Karat gemessen. 1 Karat=0,2 Gramm. Gold kommt in der Natur nie rein vor, es ist immer mit anderen Metallen vermischt. Auch f\u00fcr die industrielle und Schmuck Verarbeitung wird es meistens mit anderen Metallen legiert was ihm andere Farben und Eigenschaften verleiht.<br \/> Spekulation<br \/> Im Weltweiten Goldhandel der manchmal seltsame Bl\u00fcten treibt wird nicht nur mit realem Gold gehandelt. Auf eine Unze Gold werden 100 Unzen Anrechtsscheine gehandelt.<\/p><p><strong>Elektronik\/Industrie\/Technik<\/strong><br \/> Als nicht oxidierendes Metall mit guter elektrischer Leitf\u00e4higkeit findet Gold in vielen elektrischen Ger\u00e4ten z.B Handys und Computer Verwendung. Silber bleibt der beste elektrische Leiter G= 63, dicht gefolgt von Kupfer G=60, Gold G=46, Eisen G=10. Geplant im Oktober 2018 wird das James Webb Weltraumteleskop in seine Umlaufbahn gebracht. Sein 6,5 Meter Spiegel aus Beryllium ist mit 48,25 Gramm Gold beschichtet. Gold absorbiert blaues Licht, reflektiert aber gelbes und rotes. Die 144 00 Fensterscheiben des 1979 fertiggestellten Royal Bank Plaza in Toronto (Kanada) sind mit 2500 Unzen 24 Kar\u00e4tigem Gold zwecks W\u00e4rmed\u00e4mmung beschichtet. Eine kreative M\u00f6glichkeit Banken mit mehr Eigenkapital auszur\u00fcsten!<br \/> <strong>Schmuck<\/strong><br \/> Gold ist und bleibt das beliebteste Schmuckmetall. Was sicher mit dem Glanz und seiner Farbe und dem Gewicht zu tun hat. Gold wird zu Schmuckzwecken immer mit anderen Metallen legiert wie z.B Silber, Kupfer, Palladium, Platin und Nickel was zu verschiedenen Farben und Materialeigenschaften wie mehr H\u00e4rte f\u00fchrt. Gelbgold, Rotgold, Gr\u00fcngold, Weissgold, sind die g\u00e4ngigen Handelsbezeichnungen f\u00fcr Schmuckgold. Karat bezeichnet den Goldgehalt, 24 Karat= 999.9 Feingehalt bedeutet reines Gold. 18 Karat= 750 Feinheit bedeutet mit 25% Fremdmetall legiert.<br \/> <strong>Geschichte<\/strong><br \/> Mit ziemlicher Sicherheit vermag heute niemand mehr genau sagen, wer der erste Goldw\u00e4scher in der Schweiz war, und wo er das erste Gold fand. Den der Keltischen Kultur zugerechneten Helvetier, die im 1 Jahrhundert v.Ch das Mittelland besiedelten wird vom griechischen Historiker Poseidonis Friedfertigkeit und Goldreichtum nachgesagt. Da uns die Helvetier selber keinerlei schriftlichen Aufzeichnungen zur\u00fcck liessen, bleibt ungewiss aus welchen Quellen sie ihr Gold bezogen. Ob vor den Kelten schon Gold gesucht wurde bleibt ungewiss. Gibt es in Europa doch H\u00f6hlenmalereien die auf 40 000 Jahre gesch\u00e4tzt werden. Seit den R\u00f6mern findet man immer wieder Hinweise und Berichte \u00fcber Goldw\u00e4scher und Bergbau. Mienen wurden gegraben und mit grossem Aufwand wurden doch einige Hundert Kilo Gold abgebaut und zum Teil in Goldvreneli und Dukaten verarbeitet. Vermutlich waren es die finanziell nicht so gut beschenkten, Gl\u00fccksritter und Abenteurer die es \u00fcber die Jahrtausende immer wieder an die B\u00e4che und Fl\u00fcsse zog, in der Hoffnung auf ein wenig Gl\u00fcck. In Krisen und Notzeiten zog es vermehrt Golder an die Fl\u00fcsse, die sich so Zubrot verdienten. Zum Teil Abenteuerliche Ideen zum Professionellen Goldabbau finden den Weg bis in die heutige Zeit. Zusammenfassend kann gesagt werden dass die Schweiz auf eine Interessante Goldgeschichte zur\u00fcckblicken kann, aber s\u00e4mtliche Abbauversuche wurden wieder Eingestellt, weil die Vorkommen bald Ausgebeutet waren, \u00d6kologisch nicht vertretbar waren oder weil schlicht Unrentabel. Abenteurer und Hobby Goldw\u00e4scher pr\u00e4gen das heutige Bild der Schweizer Goldw\u00e4scherei. 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